Die neue Küche

ein modernes Ambiente mit zukunftsweisenden Technologien
Neue, moderne Kücheneinrichtung

Die Küche – ein modernes Ambiente mit zukunftsweisenden Technologien!

Statistisch betrachtet ist die Küche, nach dem Wohnzimmer, das Lieblingszimmer im häuslichen Miteinander. Der für die Gemeinschaftsverpflegung unerlässlich gewordene Raum ist dabei zum Mittelpunkt technischer und innenarchitektonischer Innovationen geworden. Vielmehr lässt sich anhand dieser Weiterentwicklungen ein gutes Abbild gesellschaftlicher Strukturen schaffen.

Während in der frühesten Menschheitsgeschichte das gemeinsame Lager bereits in eine Schlaf- und Feuerstelle separiert wurde, fand die räumliche Trennung der Küche erst im 8. bis 2. Jahrhundert vor Christus in Griechenland statt. Damit wurde eine Wohnkultur eingeleitet, die sich bis heute nachverfolgen lässt und jeweils epochale Auswirkungen hat. Mit dem Ziel ein Fundament des gemeinsamen Glücks zu schaffen, gehen französische Vorstellungen sogar so weit, zu behaupten, dass: Die Fackel der Liebe in der Küche gezündet wird.

Die Küche ist in Anbetracht dessen somit nicht nur ein Raum, wo Nahrungsmittel und Speisen gelagert und zubereitet werden, sondern ebenfalls ein gemütliches Beisammensein gepflegt wird. Dass die Einrichtung der Küche somit stets gewissen Moden und Neuerungen folgt, zeigt sich sowohl im Design als auch in den zur Verfügung stehenden Arbeitsmaterialien. In diesem Zusammenhang werden Küchen nach ihrem Konzept sowie der Größe und Kapazität voneinander unterschieden.

Während die private Nutzung einer Küche sich nahezu ausschließlich an den Einbauzeilen sowie den Wasser- und Geräteinstallationen orientiert, müssen die Großraumküchen eines Gastgewerbes oder Großbetriebes nochmals ganz anders geplant und eingerichtet werden. Der Lebensmittelsicherheit wird hier eine Sonderstellung eingeräumt, die sich im privaten Gebrauch allenfalls am Haltbarkeitsdatum der Lebensmittel und Geräte zeigt.

  1. Entscheidungshilfe für „Hauseigentümer“ bei der Wahl einer neuen Küche
    1. Die Planung einer Küche beginnt bereits beim Grundriss
    2. Die moderne Küche von heute: individuell gestaltet und einzigartig
    3. Materialien, Oberflächen und Formen, die sich gegenseitig beeinflussen
    4. Die Vor- und Nachteile einer Küche aus Holz
  2. Die Kosten einer Küche im Überblick
    1. Elektrische Kücheneinbaugeräte, welche in keiner Küche fehlen dürfen
    2. Die Vor- und Nachteile einer Küche vom Profi oder vom Möbelhaus im Vergleich
  3. FAZIT

Entscheidungshilfe für „Hauseigentümer“ bei der Wahl einer neuen Küche

Die vollständige Planung einer Kücheneinrichtung wurde 1926 mit der Frankfurter Küche publik. Um auf dem weiten Feld, der derzeit gegebenen Möglichkeiten den Überblick nicht zu verlieren, ist es ratsam, eine Innenraumplanung vorzunehmen. Während ein Innenarchitekt für alle privat genutzten Räume passende Lösungsmöglichkeiten findet, hat sich speziell für die Küchenplanung der Beruf des Küchenplaners herauskristallisiert.

Die Planung einer Küche beginnt bereits beim Grundriss

Einer Wunschvorstellung geht zumeist die Attraktivität einer Visualisierung voraus. Neben einschlägigen Einrichtungskatalogen sehen sich heutige Hausbesitzer und Wohnungsinhaber einer immer größer werdenden Zahl an Einrichtungsmöglichkeiten gegenübergestellt. Guter Rat ist somit teuer und sollte bereits bei der Küchenplanung und demzufolge beim Grundriss des Rohbaus beginnen.

Die Standardisierung von Installationszeilen ist dem jeweiligen Landeskatalog zu entnehmen, der regional andere Anschlussmaße für die notwendigen Einrichtungsgegenstände vorsieht. Eine erste Orientierungshilfe bietet die europäischen Normierung EN 1116, welche die Koordinationsmaße für Küchenmöbel und Küchengeräte bereitstellt. Damit können Planungsfehler vermieden werden, welche z.B. die Maße haustechnischer Anschlüsse, Türanschläge und die Größe des Raumes berücksichtigen.

Der Grundriss des Raumes spielt insofern eine übergeordnete Rolle, da hier bereits das bevorzugte Design in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Es werden demzufolge L-Küchen beziehungsweise Übereck-Küchen von U-Küchen, Insel-Küchen oder anderen Küchenzeilen unterschieden. Hilfreich ist es demzufolge, den Raum mittels einer 3D-Simulation vorauszuplanen.

Hier gilt es die Funktionsabläufe in einer Küche Verbraucher abhängig so zu gestalten, dass alle ergonomischen, sicherheitstechnischen und hygienischen Vorschriften gleichermaßen erfüllt werden. Während erst genanntes somit auf die körperlich bevorzugte Arbeitsmethodik abzielt, wird die Hygiene und Sicherheit durch das entsprechende Material und die zur Verfügung stehende Technik bestimmt.

Die moderne Küche von heute: individuell gestaltet und einzigartig

Der eigene Geschmack spiegelt sich in der Regel im Wohnambiente wider. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass der Küchenraum als eine optische Einheit fungiert. Im Vorfeld sollten demnach den elektrischen Anschlüssen, der Lichtinstallation sowie der Farbe und Textur von Wand-, Decken- und Bodenbelägen eine hohe Aufmerksamkeit eingeräumt werden.

Des Weiteren gilt es die Vor- und Nachteile einer Einbauküche mit denen einer Modulküche, Küchenzeile, Wohnküche oder der Landhausküche zu vergleichen. Während Letztgenannte somit traditionell und gemütlich ist, punkten andere Einrichtungsgegenstände durch ihre Platzersparnis oder Effizienz. Hochmodern, voll im Trend bzw. das Maß aller Dinge sind derzeit die Designküchen.

Die Designküche punktet durch ihre schlichte Eleganz und verzichtet weitestgehend auf Extravaganzen. Hier stehen das Design und die Funktionalität im Mittelpunkt, welche sich durch große Flächen und moderne Technik äußert. Des Weiteren werden einzelne Elemente so angeordnet, dass diese voll zur Geltung kommen und die Optik somit mit der Technik harmoniert.

Materialien, Oberflächen und Formen, die sich gegenseitig beeinflussen

Die Küchenfront ist das Erscheinungsbild, welches jedem Betrachter sofort ins Auge fällt. Demzufolge sollten das Oberflächenmaterial und die Farbe der Wand-, Boden- und Deckengestaltung zueinander passen. Gleiches gilt für die Innenraumbeleuchtung, da moderne Küchenzeilen möglicherweise ebenfalls über Lichtleisten, Neonlichter und dergleichen verfügen.

Bereits die Optik, Haptik sowie Strapazierfähigkeit der Arbeitsplatte und Küchenfront sollten in einem Küchenstudio miteinander verglichen werden. Die Oberflächenmaterialien unterscheiden sich aufgrund ihrer Robustheit und Kratzbeständigkeit stark voneinander. Eine pflegeleichte und robuste Allzwecklösung lautet zumeist Kunststoff.

Die Grundstruktur der Formteile bildet zumeist ein als Schichtstoff angeordnetes Melaminharz. Dieses ist nahezu unverwüstlich und wird durch entsprechende Lackfronten zu einem optischen Highlight. Hierzu zählen z.B. die neuesten Trendsetter: Ecklackfront, UV-Lackfront oder Lacklaminatfront.

Weitere Arbeitsmaterialien, welche im Frontbereich zum Einsatz kommen, ist das Acryl, Holz, Glas oder Edelstahl. Während Glas durch seine Hitzebeständigkeit und feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften punktet, ist es beim Edelstahl der hygienische und korrosionsbeständige Aspekt. Holz wirkt hingegen allein aufgrund seines puren natürlichen Aussehens. Bei der Holzküche wird nochmals zwischen Echtholz, Vollholz oder Massivholz als Rohmaterial unterschieden.

Die Vor- und Nachteile einer Küche aus Holz

Das Naturwunderwerk Holz wird heutzutage aus ökologischen Gesichtspunkten betrachtet. Die rustikale Küche hat demzufolge einen modernen Neuanstrich bekommen und zeigt sich in einem neuen Gewand. Zumeist werden bereits in der Verarbeitung auf PEFC-zertifizierte Hölzer gesetzt, welche aus einem nachhaltigen Forstanbau stammen.

Massivholz- und Vollholzküchen setzen einzig und allein auf eine Holzart, um im Gesamtgefüge zu punkten. Diese Küchen können sowohl industriell gefertigt als auch von einem Tischler hergestellt werden. Im Gegensatz dazu verfügen Echtholzküchen über MDF-Trägerplatten, auf die eine dünne Holzschicht geklebt wird.

Ein geringer Holzanteil sowie der Schutz des Baumes werden ebenfalls bei Altholzküchen gewährleistet. Mit der Beauftragung eines Tischlers oder Schreiners, Altholz wiederzuverwerten bzw. zu veredeln, wird das sogenannte Upcycling zu einer klimafreundlichen Maßnahme. Im Mittelpunkt dieser Materiallese stehen der individuelle Charakter und die Authentizität von Unikaten.

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Die Kosten einer Küche im Überblick

Der Kostencheck einer Küche beginnt bereits mit der Küchenplanung. Neben den eingesetzten Materialien fließen die Arbeitsstunden, der Arbeitsaufwand sowie die technische Ausrüstung der Küche in diese Betrachtungsweise mit ein. Während kleine Einbauküchen mit Basisausstattung zwischen 5.000 und 10.000 Euro kosten, werden Küchen im gehobenem Standard zwischen 10.000 und 20.000 Euro veräußert. Luxusmarken und vom Handwerker hergestellte Schreinerküchen kosten in der Regel über 20.000 Euro.

Elektrische Kücheneinbaugeräte, welche in keiner Küche fehlen dürfen

Während veraltete Massekochfelder aufgrund ihrer Energiebilanz kaum mehr in einem Neubau zu vertreten sind, gilt es gerade bei modernen elektrischen Kücheneinbaugeräten, verstärkt auf Energiebilanzen zu achten. Hier rücken Energieeffizienzklassen in den Mittelpunkt des Kaufinteresses und sollten keineswegs vernachlässigt werden. Dies gilt sowohl für alle Koch-, Back-, Spül-, Kühl- oder Lüftungsgeräte.

Der Standard nahezu jeder Küche ist der sogenannte Einbauherd, welcher sowohl über Glaskeramikkochfelder, Induktionskochfelder oder Modulkochfelder verfügen kann. Ebenfalls zur Grundausstattung gehört der Kühlschrank, welcher in keiner Küche fehlen darf. Hier bieten sich Kombinationen aus Kühl- und Gefrierschrank an, die sich als sehr platzsparend erweisen.

Die Abluft der Küche mittels der Dunstabzugshaube einer Lüftungsanlage muss der Raumgröße entsprechend angepasst werden. Zusatzgeräte wie ein Geschirrspüler, der Dampfgarer, der Weintemperierschrank oder der Kaffeevollautomat können die Kosten einer Küche schnell in die Höhe treiben. Jeder Hausbesitzer sollte sich demnach im Vorfeld fragen, was er benötigt.

Die Vor- und Nachteile einer Küche vom Profi oder vom Möbelhaus im Vergleich

Die Langlebigkeit und individuelle Einzigartigkeit einer Küche vom Profi ist letztendlich der Hauptgrund, warum sich viele Hausbesitzer für diesen Küchentrend entscheiden. In diesem Zusammenhang wird die Küche als Teil eines Raumes geplant, der auf die jeweiligen Bedürfnisse seiner Besitzer zugeschnitten ist. Neben individuellen Beratungsgesprächen wird demzufolge der Küchenplanung eine besondere Aufmerksamkeit zuteil.

Die zunächst billiger erscheinenden Einbauküchen aus dem Möbelhaus können ebenfalls schnell finanzielle Höhenflüge erreichen, da jeder Verkäufer darauf geschult ist, dem Endkunden so viel Zusatzgeräte, Versicherungen und Sonstiges wie nur irgend möglich zu verkaufen. Die industriell gefertigte Ware muss qualitativ keineswegs schlechter sein als ein handgefertigtes Produkt, ist es aber zumeist. Etwaige Montagefehler werden von einem Möbelhaus zudem eher Zeit verzögernd gelöst.

Im Gegensatz dazu haftet ein Küchenstudio oder ein Schreiner für Produktions- und Montagefehler. Während der Schreiner ein Profi für das Holz ist, ist das Küchenstudio Profi für jedes andere Material. Die Spezialisten sind so geschult, dass sowohl technische Neuerungen wie dem SMART HOME oder der modernen Lichtgestaltung ein hoher Stellenwert beigemessen wird.

FAZIT

Der Kauf einer Küche sollte sorgsam geplant und kalkuliert werden. Neben einer Vielzahl zur Verfügung stehender Materialien ist der Schritt zu einem Profi oder in das Küchenstudio zu empfehlen. Hier wird die Küche als Gesamtkonzept in das Wohnraumgefüge integriert und innenarchitektonisch designt.

Dem Holz, welches gerade in der Reinigung sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, muss ebenfalls mit einem entsprechenden Feuchtigkeitsschutz versehen werden. Hier sollte bedacht werden, dass Holz arbeitet und sich mit der Zeit verziehen kann. Dementsprechend leistungsstarke Entlüftungsanlagen sollten bei der Verwendung von Holzküchen installiert werden.

Der Pflege von Massiv- oder Vollholzprodukten steht die Kombination von Holzleisten mit MDF-Trägermaterialien gegenüber. Gerade bei Vollholzküchen sollte demzufolge darauf geachtet werden, dass die Hölzer aus heimischem Anbau stammen. Bei Echtholzküchen kann dies aufgrund des geringen Holzanteils ein wenig vernachlässigt werden.

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