Dacheindeckung Carport

Dach für Carport eindecken/ bauen lassen
Dacheindeckung Carport

Ratgeber zur Dacheindeckung bei einem Carport und Tipps vom Profi

Ein Carport sollte qualitativ hochwertig sein, damit Autos oder Motorräder optimal gegen Witterungseinflüsse geschützt sind. Das Dach ist dabei die entscheidende Größe, die den Carport gegen Wind und Wetter schützt. Gleichzeitig kann bei einer Dacheindeckung viel falsch gemacht werden. Lassen Sie daher Ihr Dach in jedem Fall von einem Profi eindecken, um später unnötige Kosten durch Nachbesserungen zu vermeiden.

  1. Carport Dächer Überblick
  2. Kriterien Materialauswahl
  3. Vor- und Nachteile der Materialien
    1. Holz
    2. Bitumen, Dachpappe oder Bitumen-Dachschindeln
    3. Kunststoff und EPDM Folie
    4. Aluminium oder Stahlblech
  4. Am besten geeignetes Material?
  5. Am besten geeignete Dacheindeckung?
  6. Tipps und Empfehlungen vom Profi

Die Dächer im Überblick

Bei den Dachformen gibt es im Bereich der Dacheindeckung zwei optisch herausragende Dachformen. Die Rede ist von einem Trapezdach und einem Flachdach. Die Vorteile für Sie liegen bei diesen beiden Arten vor allem in der modernen Optik und der Haltbarkeit. Wenn Sie das Dach Ihres Carports eindecken lassen wollen, informieren Sie sich über die Flach- und Trapezdächer.

Das Flach- und Trapezdach

Das Flachdach ist eine flexible Lösung für jeden Carport. Als Material kommen Bleche (Trapezbleche oder Wellbleche) aus verzinktem Stahl oder Aluminium infrage. Auch "PU-Welldächer" aus Kunststoff sowie Bitumenbahnen und Dachpappe (Bahnen oder Schindeln) sind gute Lösungen. Glas ist eine hochwertige Lösung, die jeden Carport zusätzlich optisch aufwertet. Wichtig bei Glas ist allerdings, dass der Eigenheimbesitzer leichten Zugang zum Dach hat. Glas sollte wenigstens einmal jährlich gereinigt werden, um den optisch positiven Effekt aufrechtzuerhalten. Die EPDM Folie ist ebenfalls eine gute Lösung für ein Flachdach und leicht zu verlegen. Die oben aufgeführten Materialien, insbesondere Wellbleche und Trapezbleche aus verzinktem Stahl oder aus Aluminium eignen sich vor allem für das Trapezdach.

Ein neuer Trend bei der Dacheindeckung eines Carports mit Flachdach ist die Dachbegrünung. Vor allem Flachdächer eignet sich aufgrund ihres geringen Gefälles perfekt für die Begrünung. Der Trend hat sich überwiegend in den Städten und den Wohngebieten verbreitet. Hier können sich Insekten ausbreiten und auch Vögel kommen auf ihre Kosten. Eine Dachbegrünung sollte gemeinsam mit der Dacheindeckung erfolgen und nur von einem Profi übernommen werden.

Kriterien für die Auswahl eines Materials

Zunächst ist der Standort des Carports entscheidend für das Material. Steht Ihr Carport beispielsweise auf einer offenen Fläche, müssen Sie in jedem Fall die Windlast berücksichtigen. Wind ist neben Schnee einer der Hauptursachen, die ein Carport gefährden können. Danach sollte die Schneelast berücksichtigt werden. Die dynamischen und statischen Lasten wie Schnee oder Wind werden bei der Dimensionierung berücksichtigt. Lassen Sie sich am besten beraten oder die Planung inklusive Dacheindeckung und Aufbau direkt von einem Profi übernehmen. Ihr Carport hat, sofern es fachmännisch aufgebaut wurde, eine Lebenserwartung von mindestens 20 bis 30 Jahren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Schritte im Vorfeld genau überlegen und nichts falsch machen.

Die Dacheindeckung ist neben den Trägern und Pfosten des Carports oder Doppelcarports ein entscheidendes Merkmal für die Stabilität und die Haltbarkeit. Ein undichtes Dach sorgt dafür, dass Ihre Konstruktion unterhalb des Daches mit Wasser in Berührung kommt und dadurch sogar die Statik gefährdet wird. Bei Holz ist dieser Effekt besonders gravierend. Aluminium ist in diesem Beispiel unproblematisch.

Welches Material Sie einsetzen wollen, hängt auch von der Optik Ihres Hauses ab. Wenn Sie beispielsweise ein sehr modernes Haus haben, eignet sich aus optischen Gründen ein Gestell aus pulverbeschichtetem Aluminium mit einem Glas- oder Kunststoffdach. Ein modernes Flachdach ist ebenfalls eine gute Lösung.

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Die Vor- und Nachteile der Materialien und die Kosten pro Quadratmeter

Holz

Holz ist ein Grundwerkstoff, der flexibel zur Dachgestaltung einsetzbar ist. Der Werkstoff Holz ist einfach und schnell zu bearbeiten. Jedoch muss es gegen Nässe, insbesondere Regen und tauenden Schnee geschützt werden. Ein Anstrich unter dem Dach ist bei Holzplatten ebenfalls wichtig, um das Holz gegen Schwitzwasser zu schützen.

Vorteile:

  • natürlicher, nachwachsender Rohstoff
  • optisch ansprechend, je nach Stil und Art des Hauses
  • flexible Gestaltung, natürliche Wirkung und warmes Klima

Nachteile:

  • Holz muss vor Wasser geschützt werden, damit es nicht verrottet
  • geringe Langlebigkeit, trotz Schutz vor Nässe
  • Holz verzieht sich bei Wärme und Kälte
  • Holz neigt zu Rissbildung und kann reißen.

Kosten pro Quadratmeter:

Eine Holzabdeckung kostet zwischen 10 und 20 Euro pro Quadratmeter.

Bitumen, Dachpappe oder Bitumen-Dachschindeln

Der Klassiker unter den Dacheindeckungen für begehbare Carports und Gartenhütten sind Bitumenbahnen. Dachpappe oder Bitumenbahnen werden auf einer großen Rolle geliefert. Auf der Rückseite befindet sich ein Kleber, auf der Oberseite ein feiner Sand. Das Material ist Bitumen oder Teer. Die Dachpappe ist eine dünnere Form der Bitumenbahn. Die Dachpappe ist die einfachste Form der Dachabdichtung. Über einer Dachpappe kann leicht eine Bitumenbahn oder optisch hervorragende Bitumenschindeln montiert werden. Bei der Montage von Bitumenbahnen gibt es allerdings ein paar Punkte zu beachten, die hier genauer untersucht werden.

Zunächst ist eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrundes wichtig. Das Holz muss mit einem Klarlack versiegelt und anschließend mit Kaltkleber oder mit Bitumenkleber bestrichen werden. Dabei muss die Bitumenbahn möglichst schnell auf die Klebefläche mit einem Überstand an den Rändern gelegt werden, damit der Kleber nicht trocknet. Bei wärmeren Tagen ab 25 Grad Celsius Außentemperatur sollte kein Kaltkleber oder Bitumenkleber verwendet werden. Anschließend werden die Bahnen überlappend gelegt und mit Dachpappstiften vernagelt. Alle Stellen, an denen Nägel durch die Bitumenbahn in das Holz geschlagen wurden, sind zusätzlich mit Kaltkleber oder Dichtmasse zu versiegeln. Sonst sucht sich das Regenwasser den Weg durch die Öffnung in das darunterliegende Holz.

Vorteile:

  • weit verbreitet, überall erhältlich
  • einfache Montage

Nachteile:

  • Haltbarkeit eingeschränkt
  • Bitumenbahnen können bei der Montage reißen
  • Abdichtung der Nagelstellen mühselig
  • zusätzlicher Kaltkleber notwendig

Kosten:

Die Kosten für eine einfache Dachpappe liegen bei rund 10 Euro pro Quadratmeter. Für die Bitumenbahnen wird ein Preis von rund 15 Euro pro qm fällig.

Kunststoff und EPDM Folie

Eine neue Art der Dacheindeckung ist die EPDM Folie. Diese sieht aus wie eine Teichfolie und wird einfach per Rolle auf das Dach gelegt. Dadurch ist das Dach wasserdicht geschützt und die Montage ist sehr einfach. Kunststoffplatten sind in der Regel durchsichtig und funktionieren genau wie Wellblech- oder Trapezbleche, die im nächsten Abschnitt genauer erklärt werden.

Vorteile:

  • Montage durch nur eine Person problemlos möglich
  • langlebig und robust
  • leichtes Gewicht
  • gute Lichtdurchlässigkeit bei durchsichtigen Kunststoffplatten

Nachteile:

  • Die Folie kann reißen, vor allem bei der Montage
  • Die Folie ist nur in einer Farbe (meistens schwarz) erhältlich
  • Dacheindeckung nicht begehbar (da sonst Schäden an der Folie entstehen können)

Kosten:

Die Kosten für die Folie betragen rund 18 Euro pro Quadratmeter, die Kunststoffplatten können je nach Verarbeitung, beispielsweise wenn sie glasklar sind, zwischen 15 und 35 Euro pro qm kosten.

Aluminium oder Stahlblech – die Unterschiede von Wellplatten und Trapezblech

Was ist der Unterschied zwischen einem Trapezblech und einer Wellplatte? Welche Möglichkeiten bieten die beiden Varianten? Ein Wellblech oder eine Wellplatte unterscheiden sich lediglich im Querschnitt. Die Wellplatte hat Wellen, die Trapezbleche haben Trapeze. Die Formen und Farben der beiden Blech- bzw. Plattenarten sind in den meisten handelsüblichen Variationen wie grau, anthrazit, weiß, grün, blau, schwarz, dunkelgrau oder rot zu haben. Bei der Stabilität gilt, je höher das Profil, umso stabiler ist es. Zur Montage durch einen Profi benötigen Sie nur noch ein Vlies, das die Feuchtigkeit vom Dach weghält und spezielle Blechschrauben, die die Teile miteinander verbinden.

Vorteile:

  • Stabile Konstruktion, die sehr lange haltbar ist
  • Unterschiedliche Farben sorgen für ein vielseitiges Bild, das zu Ihrem Eigenheim passt
  • Robust gegen Sturm oder herabfallende Äste
  • Metall kann sich bei den Witterungseinflüssen nicht so leicht verziehen
  • Aluminium muss nicht gestrichen werden
  • Die Bleche müssen nicht nachgebessert oder gesondert gegen Nässe geschützt werden.

Nachteile:

  • Blechplatten sind schwer und können nicht allein montiert werden, daher am besten von einem Profi das Dach eindecken lassen
  • Spezialschrauben notwendig.

Kosten:

Die Dacheindeckung kostet pro qm zwischen 15 und 25 Euro. Rechnen Sie besser mit 20 Euro pro m2 und ohne Versand- oder Transportkosten.

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Welches Material ist für die Konstruktion Ihres Carports am besten geeignet?

Am besten sind Werkstoffe wie Aluminium oder Edelstahl, da sie eine sehr dauerhafte und langlebige Lösung bieten. Die meisten Carports werden in der Regel aus Holz gefertigt. Es gibt auch große Carports für zwei Fahrzeuge, die sogenannten "Doppelcarports". Der Vorteil von Holz ist, dass dieser Rohstoff eine warme und natürlich Optik bietet, die sich leicht in das Bild Ihres Hauses integrieren lässt. Stahl oder Aluminium sind langlebiger, stabiler und wirken optisch moderner als Holz.

Welche Dacheindeckung ist für einen Carport am besten geeignet?

Da das Dach beim Carport die meiste Belastung aushalten muss und vor allem im Winter zusätzlich zur Windlast auch der Schneelast ausgesetzt ist, sollten Sie bei der Dacheindeckung nicht sparen und Ihr Dach von einem Profi eindecken lassen. Als Material empfehlen sich in aufsteigender Reihenfolge Trapezbleche, unter denen Bitumenbahnen liegen, gefolgt von Kunststoff- bzw. Aluminiumplatten.

Ein "Doppelcarport" sollte ebenfalls über eine ausreichende Dacheindeckung verfügen.

Wählen Sie beispielsweise aus optischen Gründen unterschiedliche Werkstoffe für das Grundgerüst des Carports und des Daches, sollten Sie in jedem Fall die Dacheindeckung von einem Profi übernehmen lassen. Der Anschluss des Daches, das aus einem anderen Material wie die Unterkonstruktion besteht, ist ein wichtiger Teil der Haltbarkeit Ihres Carports. Der Dachanschluss muss perfekt sitzen und darf kein Wasser an die Unterkonstruktion lassen. Am besten ist es, wenn Sie das Dach Ihres Carports eindecken lassen.

Tipps und Empfehlungen vom Profi

Das Gestell Ihres Carports sollte, wenn es aus Holz gebaut wurde und auch die Querbalken unter dem Dach aus Holz gefertigt sind, unbedingt vor Nässe und Schwitzwasser geschützt werden. Die Abdichtung ist wichtig, da das Holz sonst verrottet. Bei Holz sollten Sie vom Profi ausreichend dicke Balken verwenden lassen, damit die Schneelast im Winter abgefangen wird.

Die beste Dacheindeckung ist nach Meinungen der Profis, die täglich mit dem Aufbau von Gartenhäusern, Schuppen und großen Carports zu tun haben, das Aluminiumblech bzw. das Trapezblech. Generell gilt Edelstahl oder Aluminium als sehr guter und langlebiger Werkstoff. Die optimalen Möglichkeiten zur Nutzung Ihres Carports erhalten Sie, wenn Sie Aluminium oder verzinktes Stahlblech zur Eindeckung des Dachs verwenden. Beide Materialien können nicht rosten, und erhöhen zusätzlich die Festigkeit Ihres Daches. Sie erhalten eine begehbare Dacheindeckung, die zudem sehr stabil ist und optisch hochwertig aussieht. Es empfiehlt sich bei der Verwendung von Blechen eine Mindeststärke von 0,75 Millimetern. Die Bleche werden überlappend gelegt und dann mit Blechschrauben verschraubt. Der Dachanschluss und die Seitenränder müssen perfekt sitzen. Zum Einsatz kommende Schrauben müssen hochwertig sein und bestimmte Festigkeitsklassen erfüllen, um die entstehenden Kräfte aufnehmen zu können. Die Unterkonstruktion muss zudem durch ein Vlies geschützt werden.

Beim Dach sollten Sie kein Risiko eingehen, da diese Schritte entscheidend für die Haltbarkeit des Carports sind. Aus diesen Gründen empfiehlt es sich, die Dacheindeckung von einem Profi übernehmen zu lassen.

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